
Im Februar startete die Zusammenarbeit mit murmuway – meinem ersten Partnerbetrieb bei YOLU. Inzwischen ist das Projekt abgeschlossen, und in diesem Blog teile ich meine Learnings aus den letzten Monaten.
murmuway ist ein Berner Unternehmen, das (junge) Menschen und Organisationen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleitet. Sie helfen dabei, Potenziale zu entfalten und individuelle Ziele nachhaltig umzusetzen.
In diesem Projekt war ich zum ersten Mal Lead. Das heisst, ich war für die Kommunikation mit dem Kunden zuständig und trug Verantwortung.
Joscha und ich durften das Angebot von murmuway selbst durchlaufen, um ihr Produkt besser zu verstehen und ihnen Feedback zu geben. Das waren zwei intensive Tage mit Karin und Kalti.
An Tag 1 ging es vor allem darum, Begriffe aus den fünf von murmuway definierten Lebensbereichen zu sammeln und niederzuschreiben:
Gesundheit – körperliches und mentales Wohlbefinden
Persönlichkeit – die eigene Entwicklung und Charakterbildung
Job – berufliche Tätigkeit und Arbeit
Lebenslanges Lernen – sich immer weiterbilden
Umfeld – das soziale Umfeld (Menschen, Beziehungen, Umgebung)
An Tag 2 warfen wir einen Blick in unsere Vergangenheit, die wir als Timeline festhielten, und sammelten Fähigkeiten und Stärken.
Anschliessend werteten Karin und Kalti das Ganze mit dem MYES aus – einem von ihnen entwickelten Diagramm und zugleich ihrer Philosophie. Daraus entstand ein Text über uns als Individuen und in Resonanz zueinander: wo unsere Talente liegen und wie man sie einsetzt, damit ein Team gut funktioniert und alle ihre Stärken möglichst effizient für gemeinsame Ziele nutzen können.
Recht schnell begannen wir, ein Konzept zu entwickeln. Die Anforderungen von murmuway waren nicht sehr konkret. Einerseits bedeutete das mehr kreative Freiheit, andererseits aber auch mehr Nachdenken: Was bringt ihnen wirklich Mehrwert und entspricht ihren Wünschen? Damit wir nicht allzu lange stecken blieben, ergriffen wir die Initiative, um möglichst schnell ins Machen zu kommen.
Der Fokus lag darauf, mehr Sichtbarkeit und Verständnis für ihr Angebot zu schaffen. Und was ist der bessere Weg, als es zufriedene Kund*innen selbst erklären zu lassen? So entstand die Idee: Testimonials in Form von Social-Media-Reels.
Der nächste Schritt von unserer Seite war, einen Fragebogen für die Interviews zusammenzustellen. Parallel dazu suchte murmuway ehemalige Kund*innen, die bereit waren, ein Testimonial abzugeben.
Sobald die ersten Personen feststanden, der Kontakt geknüpft und ein Termin abgemacht war, überarbeitete murmuway den Fragebogen und passte ihn an die einzelnen Personen an. Danach wurde gefilmt – das ganze Material konnten wir bei uns im Studio aufnehmen.
Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, in so einem Setting vor einer Kamera zu sprechen. Deshalb ist das Wichtigste bei Testimonial-Drehs, dass sich die Person, die das Testimonial abgibt, möglichst wohlfühlt.
