

Letztes Jahr durfte ich die Weihnachtskarte für YOLU gestalten.
Alles begann mit ein paar Skizzen und einem kurzen Brainstorming: Wie soll die Karte aussehen und sich anfühlen? Den ersten Gestaltungsversuch startete ich in Affinity.
Als Adobe-Userin merkte ich allerdings schnell, dass ich mit dem Tool noch nicht richtig warm wurde. Statt mich daran festzubeissen, entschied ich mich, auf InDesign und Canva zu wechseln und mir Affinity für ein anderes Projekt vorzunehmen.
Nach ein paar Tagen Arbeit war ich schliesslich einigermassen zufrieden mit meinen Entwürfen. Da die Karten möglichst bald verschickt werden mussten, damit sie ihre Empfänger rechtzeitig vor den Feiertagen erreichen, habe ich das Team abstimmen lassen, welcher Entwurf der Favorit ist.
Damit war das Design entschieden und ich dachte ehrlich gesagt, der schwierigste Teil wäre damit erledigt.
Wie sich herausgestellt hat, lag ich damit falsch.
Schon beim ersten Druckversuch gab es Probleme: Zuerst wollte sich mein MacBook nicht richtig mit dem Drucker verbinden. Als das dann endlich funktionierte, kam der Druck plötzlich sehr grau und farblich völlig anders heraus als erwartet. Zusätzlich stimmte auch das Format nicht.
Nach mehreren Fehlversuchen war klar: Das Drucken würde mehr Zeit und Geduld brauchen als gedacht.
Mit der Hilfe von Joris haben wir schließlich die richtigen Einstellungen gefunden. Am Ende konnten wir ein schön buntes A6-Kärtchen drucken. Nach dem Zuschneiden waren die Karten bereit, beschrieben, in Couverts gepackt und schliesslich zur Post gebracht zu werden.
Rückblickend war dieses Projekt für mich vor allem lehrreich.
Nicht alles hat so funktioniert wie geplant, besonders beim Drucken. Trotzdem konnte ich einige Learnings mitnehmen und freue mich auf das nächste solche Projekt.
