Alma

Mein Video zum Tape-Signaletik Projekt im Effinger

January 27, 2026

Im Effinger entstand eine neue Signaletik: umgesetzt als Community Tape-Projekt.

Isabel und ich begleiteten diesen Prozess filmisch. Ziel war nicht eine perfekte Dokumentation, sondern ein kurzes Video, das die Zusammenarbeit zeigt.

Für mich war es das erste richtige Video, das ich selbst gefilmt und geschnitten habe.

Hinter der Kamera

Während andere klebten, war ich mit der Kamera unterwegs. Ich beobachtete, wie Ideen entstanden, wie Linien angesetzt und wieder verworfen wurden. Mein Fokus lag auf Details: Hände, Bewegungen, kurze Momente dazwischen. Schon beim Filmen überlegte ich mir, wie aus einzelnen Momenten später ein ganzes Video entstehen könnte.

Der Schnitt

Den Schnitt habe ich am Beat der Musik ausgerichtet. Das Colorgrading war für mich dabei die grösste Herausforderung. Die Neonfarben des Tapes sollten kräftig wirken, ohne unnatürlich herauszustechen. Gleichzeitig wechselten Licht und Räume ständig. Es brauchte viele Versuche, bis sich das Bild halbwegs stimmig anfühlte.

Auch das Timemanagement war schwierig. Ich unterschätzte, wie viel Zeit kleine Entscheidungen im Schnitt brauchen: Welche Szene bleibt drin? Wie lang darf ein Shot sein? Wann fühlt sich der Rhythmus richtig an?
Wer macht eigentlich die Regeln? Kurz gesagt: niemand. Ich realisierte, wie präsent Kreativität auch hier ist. Nicht anders als beim Malen, Zeichnen oder Gestallten, muss ich auf mein Gefühl vertrauen und lernen, meine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Dabei verlor ich mich teilweise im Detail.

Das Ergebnis

Am Schluss entstand ein einminütiges Video, das den kreativen Prozess zeigt.

Dieses Video war für mich erst der Anfang und einer meiner ersten Berührungspunkte mit Filmen, Schneiden und allem drum und dran. Es zeigte mir, wo ich stehe, was ich noch lernen will und in welche Richtung ich meinen Stil entwickeln möchte, auch wenn ich das noch nicht so ganz in Worte fassen kann.